
Diese Tarot-Legung stellt die weiblichen Urbilder der Menschheit in den Mittelpunkt. Derart meist unbewusste Bilder beschreiben Prägendes als Anteile jeder menschlichen Seele und lassen sich in allen Kulturen rund um den Globus finden.
Wie auf einer Theaterbühne treffen in unserem Denken, Fühlen und Wollen verschiedenartige Kräfte aufeinander, sie beziehen sich zueinander und schreiben ein "Drehbuch" - fortlaufend über Inkarnationen, Kulturen und Erziehung hinweg.
Die Inszenierungen dieses Drehbuchs können zu einem Bestseller werden oder auch zu einem "Sprung in der Schallplatte". Sie ermöglichen uns Gestaltungskraft und Dazugehören, sie wählen zwischen Entwicklung und Anpassung, sie prägen unser Verhalten und unsere Art zu denken, je nachdem, welchem Skript sie folgen.
In bestimmten Lebenszeiten schreiben wir unser Drehbuch um und passen die Rollen unserer inneren Schauspielerinnen der Aktualität des Lebens an. Diese große Legung lädt genau dazu ein und bietet damit einen perfekten Zeitpunkt für bewusste Neuinszenierungen. Wir treffen bei dieser Drehbuch-Korrektur auf Königinnen und deren Fußvolk, auf die Wilde und die Närrin, auf Unterweltliche ebenso wie auf Himmlische - und womöglich braucht die eine oder die andere dieser "Figuren" deutlichst eine "Umschulung" :-).
Carl Gustav Jung nannte sie Archetypen und die Begegnung mit unseren inneren Schauspielern werden an diesem Tag sicherlich aufschlussreich.
Denn die ein oder andere "Mime" ist womöglich die bisherige Rolle leid und will ihrer wahren Berufung folgen / auf die Spur kommen. So manche "Gesellin" zeigt ganz neue Seiten und wieder andere "Weggefährten" dieses inneren Lebenstheaters sind für neue Inhalte und Texte bereit.
Die unterschiedlichen Fähigkeiten dieser in uns liegenden Urbilder halten Ressourcen und Stärkung für uns bereit. Sie ermutigen unser EigenSein, sie motivieren unsere Selbstliebe, sie bereichern unser Frau-Sein - damit wir klar und eindeutig uns ganz auf uns einlassen können. Infolge dessen können wir auch dem DU und den Dingen der Welt authentischer und kraftvoller, gelassener und eigenwilliger begegnen.
Urbildern repräsentieren universelle Symbole, Motive und Charaktere, wir finden sie in Mythen, Märchen, Träumen und in allen Kulturen rund um die Welt. Sie spiegeln eine kollektive Grundprägung.
Jedes dieser Urbilder trägt starke Emotionen in sich, denn sie sprechen universelle menschliche Erfahrungen an und die weiblichen Archetypen, denen wir heute begegnen, spiegeln die Vielfalt und Tiefe weiblicher Erfahrungen wider.
Esther Rosanna Guggisberg schreibt: „Das Urweibliche ist pure Kreation und Schöpfungskraft.“ … „Die Wertschätzung allem gegenüber birgt einen reichhaltigen Schatz an Möglichkeiten, an Kreativität und an Potential, das die Basis für ein gesundes, nachhaltiges und erfüllendes Zusammenleben bietet.“
Wir lernen im Leben vielerlei Verhaltensweisen und entwickeln ein Bild von uns, wir pflegen unsere Gewohnheiten und nutzen die Möglichkeiten von Gelerntem und Bewährtem. Dies vermittelt uns Sicherheit und Stabilität.
Gleichzeitig tragen wir ungelebte Kräfte in uns, die sich z. B. in Sehnsüchten und im Neid zeigen können. So gehört zu jeder Qualität auch eine Schattenseite.
Wenn wir unserer Sehnsucht zuhören, werden wir den nächsten Schritt auf dem Weg in uns vernehmen, denn alles, was wir suchen, wartet nur darauf, von uns erkannt zu werden.
Die Zeit ist reif, sich dem bisher Ungelebten zuzuwenden. Es kann sein, dass wir dort auf alte Ängste und Wunden stoßen, die wir als Schutzmechanismus in jungen Jahren in uns vergraben haben. Es kann ebenso sein, dass wir dabei außer unseren eigenen Verletzungen und unserer persönlichen Furcht auch den kollektiven weiblichen Verwundungen der letzten Jahrtausende begegnen. Viel, viel Demütigendes liegt in der weiblichen Psyche seit alters her brach.
Auf diesem Hintergrund ist es doppelt heilsam und wunderbar, dass wir uns diesen eigenen Anteilen zuwenden, sie wahrnehmen und sie womöglich wach küssen und in freudiger Weise integrieren können.
Die von mir gewählten weiblichen Urbilder bieten eine Möglichkeit, sich den Aspekten unseres Selbst zu öffnen. Es gibt natürlich noch eine Vielzahl weiblicher Anteile und Ausprägungen, diese lassen sich womöglich im Anschluss – erst einmal geweckt - bei jeder Frau im Nachklang noch selber entdecken.
Herzlich willkommen!
Teilnahmebetrag: 270 € (USt frei)
Veranstaltungszeit: 13 Uhr bis 18 Uhr (inklusive Pause)
Veranstaltungsort: Münsingen-Buttenhausen, Heimtalstr. 15/1
Anmeldung: Über das Online-Formular
Dieses Angebot lädt Frauen ein, die sich selbst und dem weiten Raum ihres Herzens begegnen wollen, Interesse an den Tarot-Karten haben und den Einzelkontakt für ihre Reflexion bevorzugen. Tarot-Grundkenntnisse sind günstig.
Bitte bringen Sie, falls Sie welche besitzen, Ihre Tarotkarten mit. Wir orientieren uns an den Rider-Waite-Karten. Solche können auch gerne vor Ort bei mir ausgeliehen werden.
Nährendes für Geist und Seele gibt es an diesem Tag üppig. Damit für den Körper ebenso gut gesorgt ist, bereite ich einen kleinen Imbiss vor. Falls es für Sie passt, können Sie dafür gerne etwas beisteuern. Getränke stehen bereit.
Bild von pixabay
© Yshouk Ursula Kirsch
Texte und Anregungen aus “Die 9 Archetypen der Frau“ Esther Rosanna Guggisberg
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